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camera obscura 2005/1-inf Przemek Zajfert/Burkhard Walther
1965 hat Roman Opalka angefangen, mit der Zahl 1 sein da sein zu dokumentieren. Diese hat er mit weißer Farbe auf schwarzem Hintergrund gemalt. Die fortlaufende Zahlenreihe, die langsam auf immer hellerem Hintergrund verschwindet, zeichnet eine erlösende Progression des Individuums. 2005 wurden die Zahlen 1 und 2 des Projekts camera obscura 2005/1-inf bei Ebay versteigert. Die zwei fortlaufenden Zahlen die jede Woche bei Ebay versteigert sind, markieren zwei Plätze auf einer Kamera geladen mit einem Stück unbelichteten Film. Die jeweils Höchstbietenden erhalten nacheinander diese Kamera, stechen selbst das Loch und belichten jeweils ihre eigene Fotografie. Durch den geringen Abstand der beiden Löcher überschneiden sich die Motive zum teil, wodurch ein gemeinsames fotografisches Bild entsteht, geschaffen von zwei Menschen an zwei verschiedenen Orten, inmitten einer endlosen Reihe von Parallelbelichtungen. Das Archiv in dem die entstandenen Negative, Kameras und Postverpackungen aufbewahrt sind befindet sich an dem Ort in der Welt, in dem betreuenden Personen wohnen. Zusätzlich ist ein Internet Archiv eingerichtet. Die Austauschbarkeit von Elementen des Projekts die jede Woche, zwei Zahlen einen Sinn geben, verleiht dem Konzept eine Dauer, die für unsere Vorstellungskraft nicht greifbar ist.
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HIER GEHT’S ZUR INTERNET DOKUMENTATION DES PROJEKTS
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