Przemek Zajfert in seinem BlackBox, Schwabinger Weihnachtsmarkt in München

Przemek Zajfert (geboren 1959 in Polen)
Über zwanzig Jahre zog ich mit einer mobilen Camera Obscura durch die Städte Europas – als Straßenkünstler, Bilderforscher und Chronist des flüchtigen Lichts.
Schwabinger Weihnachtsmarkt, München, Dezember 2016

Aktuelle Projekte

Heliography Project 1827–2027
Seit 2014 arbeite ich mit der Heliografie, dem ursprünglichen fotografischen Verfahren, das Joseph Nicéphore Niépce erfand. Seit 2023 nutze ich es, um Bilder von Google Street View auf Metallplatten zu übertragen — auf der Suche nach den letzten authentischen Fotografien in einer Welt, in der jedes Bild synthetisch sein könnte.
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No Words – The Darkroom as Shelter
Am 24. Februar 2022, dem Tag des russischen Angriffs auf die Ukraine, begann ich ein tägliches Ritual: 365 Tage in Folge belichtete ich in meiner Kellerdunkelkammer dasselbe Negativ — die Hände einer Frau, die ein leeres Blatt Papier halten. Die Abzüge wurden bewusst unfixiert gelassen und verändern sich bis heute weiter.
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Die Geschichte des Józef Łebski
Mein Großvater wurde 1943 von der Gestapo verhaftet, nach Auschwitz deportiert und starb im Mai 1945, nur wenige Tage nach der Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen. Anhand digitalisierter Archivdokumente rekonstruiere ich die letzten Monate seines Lebens — für meine Mutter, die als Kind ihren Vater verlor.
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